Das Grundproblem im Management ist seit jeher Komplexität. Von
Komplexität spricht man dann, wenn ein System viele unterschiedliche
Zustände annehmen kann und sein Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt
nicht mehr prognostizierbar ist. Das ist überall dort der Fall, wo
Management überhaupt nötig ist. Wie jedes Problem, braucht auch dieses
zu seiner Lösung die richtige theoretische Basis: Schnittmenge der
Komplexitätswissenschaften, Allgemeine Systemtheorie, Kybernetik und
Bionik.
(Siehe Grafik).
Kybernetik kann man als die Wissenschaft vom Funktionieren bezeichnen, und Bionik befasst sich mit dem Lernen von biologischen Systemen, um komplexe Probleme zu lösen. Bei Malik Management verwenden wir Bionik für das noch weitgehend ungenutzte Reservoir von Lösungen für das Management von komplexen Systemen. Die prominentesten Vertreter bionisch inspirierter Lösungen sind die Syntegration, die EKS, das Sensitivitätsmodell und das Viable System Model von Stafford Beer.
Wirksame Führungskräfte müssen die Gesetzmässigkeiten in komplexen Systemen sowie deren Möglichkeiten, Grenzen und Konsequenzen für die Praxis des Managements kennen. Nur dann können sie die Gefahren unbewältigter Komplexität vermeiden und die Chancen aus dem richtigen Umgang mit ihr nutzen. Dazu brauchen sie das entscheidende Management-Wissen.
«Unser Ansatz wurde 1972 erstmals publiziert. Seitdem bewährt er sich in der Praxis. Sein Grundgerüst mussten wir nie revidieren, aber wir arbeiten laufend an seiner Weiterentwicklung.»
«Im Rahmen unseres heutigen Unternehmens arbeitet die grösste Gruppe hochrangiger Pioniere und Experten für Management-Kybernetik und ihre praktische Anwendung zusammen.»
Professionelles Management - Pionierarbeit in St.Gallen
Prof. Dr. Hans Ulrich fasste in den 1960er-Jahren mit anderen Dozenten der Hochschule St. Gallen den Entschluss, eine Management-Lehre zu entwickeln, die sowohl den akademischen als auch den praktischen Anforderungen entspricht.
Die Pioniere stützten sich dabei auf radikal neue wissenschaftliche Disziplinen. Sie waren damals nur einer kleinen, weltweit verstreuten Wissenschaftselite bekannt: die Kybernetik und die Allgemeine Systemtheorie. Die Kernfrage beider Wissenschaften ist das Phänomen, das jeder Management-Aufgabe zugrunde liegt: Komplexität. Daraus entstanden die Systemorientierte Managementlehre und das St.Galler Management-Modell.
