In vier Prinzipien und sieben Phasen wird die EKS-Strategie auf den Punkt gebracht.
Die 4 Prinzipien der EKS®
Prinzip 1 - Spezialisierung statt Verzettelung
Klären Sie, was Sie am besten können und womit Sie Ihrer Zielgruppe den grössten Nutzen bieten. Suchen Sie sich eine «Nische», in der Ihre Stärken am ehesten wirksam werden, Sie sich sozusagen zum «Marktführer» entwickeln. Seien Sie anders als andere – bauen Sie Ihre Stärken aus.
Prinzip 2 - Das Minimumprinzip
Klären Sie, was getan werden muss, um das Problem Ihrer Zielgruppe zu lösen. Was ist der entscheidende erfolgsbehindernde Faktor? Wie begründet sich der Engpass? Klären Sie aber auch, welches Ihr eigener Engpassfaktor ist. Was hindert Sie persönlich an Ihrem Wachstum?
Prinzip 3 - Immaterielle vor materiellen Vorgängen
In Wirtschaft und Politik versucht man in erster Linie die materiellen Verhältnisse zu verändern. Was ist notwendig, um diese Entwicklung noch zu wenden? Das, was Unternehmen und Arbeitsplätze entstehen lässt: zum einen Unternehmergeist und Innovationsbereitschaft, zum anderen die richtige Strategie, das heisst die Fähigkeit, die bestehenden Kräfte und Mittel klar zu profilieren und auf erfolgversprechende Spezialgebiete zu richten. Was sind alle diese Fähigkeiten? Es sind immaterielle Werte.
Prinzip 4 - Nutzen- statt Gewinnmaximierung
Im Vordergrund Ihres Denkens und Handelns sollte der Nutzen stehen, den Sie einer konkreten Zielgruppe bieten wollen. «Wer den Nutzen anderer mehrt, gewinnt selbst am meisten.» Welchen Grund- und welchen Zusatznutzen bieten Sie Ihrer Zielgruppe, Ihren Partnern? Welchen Differenznutzen bieten Sie im Vergleich zu anderen? Wenn Sie verdienen wollen, müssen Sie zuerst dienen.
Die 7 Phasen der EKS®
Um das Ziel der Marktführerschaft zu erreichen, hat Wolfgang Mewes ein 7-Phasen-Programm entwickelt, das eine Erfolgsspirale in Gang setzt.
In Phase 1 werden die Ist-Situation festgestellt und die speziellen Stärken als Kernkompetenz herausgearbeitet.
Phase 2 erforscht das erfolgversprechendste Geschäfts- beziehungsweise Aufgabenfeld. Daraus ergibt sich
Phase 3, bei der die erfolgversprechendste Zielgruppe herausgefiltert wird.
Phase 4 nimmt sich des brennendsten Problems (Entwicklungsengpass) der Zielgruppe an. Weil die engpasskonzentrierte Strategie in ihrem Kern eine Methode zur Beschleunigung von Lernprozessen ist, folgt
Phase 5, die Innovationsphase. Damit hat der Anwender eine systematische Problemlösungsmethode an der Hand, die ihn bei der Zielgruppe unersetzbar macht. Nicht jeder kann alles; bei der notwendigen Konzentration auf die Kernkompetenz nimmt
Phase 6, die sich mit der Kooperation befasst, eine wichtige Stellung ein. Am Ende steht
Phase 7, mit deren Hilfe ein konstantes soziales Grundbedürfnis für die jeweilige Zielgruppe dauerhaft gelöst wird, was einer reinen Verfahrens- oder Produktspezialisierung entgegensteht. Mit dieser Problemlösung wird die Marktführung angestrebt.
Informationen
Malik EKS® Kongress 2009
Kernaussagen aus den ReferatenProf. Dr. Fredmund Malik
Dr. Kerstin Friedrich
Jürgen Dawo
Walter Burkhalter
Impressionen

